Irgendwie finde ich, dass alles ganz gut läuft. Ich komme wirklich zurecht.
Und doch, habe ich mir überlegt, könnte es besser laufen. Deshalb lege ich mir jetzt neue Glaubenssätze zu, beschließe ich. Das Jahr ist jung und der Zeitpunkt wie gemacht für eine Änderung.
Mit Hilfe einer Freundin formuliere ich hin und her, damit auch bloß alles Wichtige drin ist. Und dann habe ich drei Sätze. Lange Sätze. Ellenlang könnte man auch sagen. Ich versuche, sie auswendig zu lernen, aber immer wieder verliere ich den Faden, verhaspel mich. Blöd. Selbst beim Vorlesen verspreche ich mich.
Monika lacht, als ich sie ihr vorlese. Zu lang sagt sie, und viel zu kompliziert. Und wirft mir eben mal drei neue Sätze hin. Kurz, knapp, griffiger. Die habe ich sofort drauf.
1. Ich habe immer mehr Geld als ich brauche.
2. Mein Beruf und meine Berufung sind eins.
3. Ich bin frei.
Ich mag die Sätze, die sie für mich gefunden hat. Sie sagen das, was ich drin haben wollte, auf perfekte Art und Weise. Ab sofort denke ich sie mehrmals täglich. 2009, die Zukunft hat gerade begonnen.
1 Kommentar:
Liebe Christiane,
so gerne lese ich deine Zeilen. Sie bringen mich zum schmunzeln und es ist schön, an deinem Leben teil zu haben! Und bei deinen Glaubenssätzen kam mir der Gedanke: "Ab heute IST meine Berufung mein Beruf / mein Beruf meine Berufung." Sonst hat das WERDEN vielleicht kein Ende... Und der Prozess an sich ist ja auch schön. ;-)
Ganz liebe Grüße
Claudia Susanne Schwarz
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