Heute ist Sylvester. Ich werde mit Freunden in Friedrichshain in das neue Jahr hinein meditieren. Das alte Jahr ist gut gelaufen, hat eine erfreuliche Wendung hingelegt. Nachdem ich im Sommer den sicheren, aber langweiligen Marketingjob losgeworden bin, bekam ich zum Oktober ein Angebot aus einer ganz neuen Branche. Ein völlig anderer Job, ganz nach meinen Talenten ausgerichtet, ein toller neuer Chef, regelmäßiges Einkommen, wirklich, es ist viel passiert. Heute abend werde ich dieses Jahr eintauschen gegen ein noch schöneres neues. Auf dem Weg halte ich schnell noch am Bankomat, um Geld für das Sylvesterbuffet abzuheben.
Mein Blick streift flüchtig den Kontostand, 50 Euro im Plus! Ich hatte doch noch fett Minus gehabt in den letzten Wochen. Toll. Als ich nochmal hinschaue, sehe ich, dass ich ein paar Nullen übersehen habe. Es sind 50.000!!! Die Auszahlungssumme übersteigt um 9.000 Euro die von mir erwartete Summe.
Krass. Ich bin reich. Ganz plötzlich. Gestern war ich noch in den Miesen. Ein guter Start für das neue Jahr, finde ich und fahre singend durch die Stadt.
Was für ein Gefühl! 50 Tausend Öcken, im Plus. Hervorragend. Ich habe ab jetzt immer mehr Geld als ich brauche...
Ich habe mehr Geld als ich brauche. Cool.